Von der Eitelkeit, oder: Wie ticken und bloggen Berliner Blawger (Teil 2)

4. Dezember 2012Blawgsby Henning Krieg
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Bislang gab es keine veröffentlichte Untersuchung über “Lawblogger” in Deutschland – warum sie bloggen, was sie sich vom Bloggen versprechen, was sie bewirken wollen (wollen sie überhaupt etwas bewirken?), welche Technik sie einsetzen, welchen Aufwand sie betreiben und welche Erfahrungen sie mit dem Bloggen gemacht haben. Dieser Mangel ist überraschend, spielen Blogs bei der Vermittlung rechtlicher Themen und der Kommunikation von Juristen doch längst in vielen Bereichen eine relevante Rolle.

Zehn Berliner Lawblogger waren so freundlich, sich nun in die Karten schauen zu lassen und auf meine Anfrage hin einen 25teiligen Fragebogen auszufüllen. Andreas Jede, Carsten R. Hoenig, Christoph Endell, Jana Moser, Marco Junk, Marko Dörre, Sebastian Dramburg, Thomas Schwenke, Tibor Schober, ein(e) weitere(r) anonyme(r) Blawger(in) und meine Wenigkeit kommen zusammen auf mehr als 52 Jahre Blogger-Erfahrung; wir haben insgesamt rund 8.000 Blogpostings geschrieben bzw. verantwortet, auf die knapp 30.000 Kommentare von Lesern eingegangen sind.

Im ersten Teil dieser kleinen Artikelserie habe ich die Umfrageergebnisse zur thematischen Ausrichtung der befragten Blawger, den von ihnen beruflich und privat bevorzugten Social Media Plattformen, das Maß ihrer Nutzung von jurablogs.de und ihre Meinung zu jurablogs.de veröffentlicht. In diesem zweiten Teil folgen nun die Umfrageergebnisse zu den Gründen, warum Blawger bloggen, dem Stellenwert des Bloggens für die befragten Blawger, ihren Zielen, dem von ihnen betriebenen Aufwand, negativen Erfahrungen beim Bloggen, Content-Strategien und schließlich die Einschätzung der befragten Blawger zum derzeitigen Zustand der Blawgosphäre.

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Wie ticken (und bloggen) Berliner Blawger – Teil 1

3. Dezember 2012Blawgsby Henning Krieg
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Wie ticken Blogger, die sich schwerpunktmäßig mit juristischen Themen beschäftigen? Warum bloggen sie, was versprechen sie sich davon, was wollen sie bewirken (wollen sie überhaupt etwas bewirken?), welche Technik setzen sie ein, welchen Aufwand betreiben sie und welche Erfahrungen haben sie gemacht? Zu all diesen Fragen gibt es bislang noch keine veröffentlichte Erhebung unter deutschen “Blawgern” – obwohl Antworten auf diese Fragen überaus interessant wären.

Grund genug, die Antworten selbst zu suchen. Allein in Berlin gibt es knapp 20 Blawger. Mehr als die Hälfte von Ihnen konnte ich für die Teilnahme an einer Umfrage gewinnen. Andreas Jede, Carsten R. Hoenig, Christoph Endell, Jana Moser, Marco Junk, Marko Dörre, Sebastian Dramburg, Thomas Schwenke, Tibor Schober und ein(e) weitere(r) anonyme(r) Blawger(in) waren so freundlich, einen 25teiligen Fragebogen zu beantworten (und natürlich habe auch ich das getan). Gemeinsam kommen wir auf mehr als 52 Jahre Blogger-Erfahrung; wir haben insgesamt rund 8.000 Blogpostings geschrieben bzw. verantwortet, auf die knapp 30.000 Kommentare von Lesern eingegangen sind.

Aufgrund des großen Umfangs der Erhebung präsentiere ich deren Ergebnisse in zwei Teilen. Schwerpunkte in diesem ersten Teil: Die thematische Ausrichtung der befragten Blawger, ihre beruflich und privat bevorzugten Social Media Plattformen, das Maß der Nutzung von und die Meinung über jurablogs.de.

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Charta für eine digitale Gesellschaft – Videomitschnitt der Auftaktveranstaltung

14. November 2012Datenschutzby Henning Krieg
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Am Montag hatte ich die Freude, im Vorfeld des diesjährigen IT-Gipfels auf einer Podiumsdiskussion mit Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Vertretern von Google, IBM und Xing sowie dem bayerischen Datenschutzbeauftragten zur “Privatsphäre in der digitalen Welt” zu diskutieren. Die Diskussion war der Auftakt zu einer ganzen Reihe von Veranstaltungen, die unter dem Titel “Gipfelprozess” in den kommenden zwölf Monaten stattfinden werden. Am Ende soll eine “Charta für die digitale Gesellschaft” erarbeitet werden.

Wie eigentlich immer bei Podiumsdiskussionen darf man an die Detailschärfe des Gesprächs wohl keine überzogenen Anforderungen stellen. Ich freue mich aber darüber, dass wir offenbar auf einige – wie ich finde – interessante Ansatzpunkte gestossen sind. Welche das sind? Das kann man im eingebundenen Video sehen – die Macher der isarrunde waren so freundlich, die Podiumsdiskussion nicht nur live zu streamen, sondern auch einen Mitschnitt der Veranstaltung unter einer Creative Commons Lizenz bereitzustellen.



Die Webseite zum Gipfelprozess ist unter www.gipfelprozess.de inzwischen ebenfalls live gegangen. Dort gibt es weitere Informationen zur Initiative und eine Übersicht über kommende Veranstaltungen.

Video veröffentlicht von isarrunde unter CC-BY Creative Commons Lizenz.

Das DialogCamp geht in die zweite Runde – am 22. Februar 2013 in München

Zu diesem Zeitpunkt nur ein ganz kurzer Hinweis, später mehr: Am 22. Februar geht das DialogCamp in die nächste Runde und findet zum zweiten Mal statt. Das DialogCamp ist ein BarCamp zu IT-, online- und datenschutzrechtlichen Themen, es wird gemeinsam von den juristischen Fachzeitschriften MMR (Multimedia und Recht) und ZD (Zeitschrift für Datenschutz) aus dem Hause C.H. Beck, beide unter Leitung von Chefredakteurin Anke Zimmer-Helfrich, sowie der FOM Hochschule für Oekonomie & Management veranstaltet.

Wer einen Eindruck vom ersten DialogCamp, das im Juni dieses Jahr stattgefunden hat, gewinnen möchte: Hier gibt es einen Veranstaltungsbericht.

Podiumsdiskussion mit Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger

Ein kurzer Hinweis: Ich habe die Ehre, am 12. November im Vorlauf zum diesjährigen IT-Gipfel auf einer Podiumsdiskussion mit Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Vertretern von Google, IBM und Xing sowie dem bayerischen Datenschutzbeauftragten zur “Privatsphäre in der digitalen Welt” zu diskutieren.

Die Veranstaltung in Essen bildet den Auftakt einer Diskussionsreihe zu den Auswirkungen der zunehmenden Digitalisierung auf unsere Gesellschaft. Aufbauend auf diesem ersten Gespräch werden in den nächsten Monaten bundesweit etwa zehn weitere Termine stattfinden, in welchen jeweils ein weiteres eigenständiges Themenfeld behandelt werden wird. Alle Veranstaltungen sollen im Internet begleitet und dokumentiert werden, 2013 werden die Ergebnisse dann in einer “Charta für eine digitale Gesellschaft” zusammengefasst.

Auf dem Podium diskutieren bei der Auftaktveranstaltung die Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, die Vorsitzende der Geschäftsführung von IBM Deutschland, Martina Koederitz, der Leiter Recht von Google Deutschland, Dr. Arnd Haller, Prof. Dr. Dirk Heckmann von der Universität Passau, der neue Vorstandsvorsitzende von XING, Dr. Thomas Vollmoeller, der Bayerische Datenschutzbeauftragte Dr. Thomas Petri und meine Wenigkeit. Moderiert wird die Diskussion von Anke Zimmer-Helfrich, Chefredakteurin der MMR und der ZD.

Die jetzt anstehende erste Podiumsdiskussion ist übrigens öffentlich – wer möchte, der kann hier kostenlose Tickets für die Veranstaltung erhalten.

Social Media für Anwältinnen und Anwälte

29. Oktober 2012Social Mediaby Henning Krieg
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Die Arbeitsgemeinschaft Geistiges Eigentum & Medien im Deutschen Anwaltsverein hatte mich eingeladen, auf ihrer Herbsttagung 2012 einen Vortrag zum Thema “Die Nutzung sozialer Medien für die eigene Kanzlei” zu halten – eine Einladung, der ich sehr gerne nachgekommen bin. Und wie ich es häufig tue: Auch in diesem Fall stelle ich die Folien zum Vortrag gerne auch hier auf dem Blog zur Verfügung. Im Vortrag bin ich zunächst auf den berufsrechtlichen Rahmen für anwaltliche Werbung eingegangen, und dann ins eigentliche Hauptthema (“Sind Social Media ein geeignetes Tool für Anwälte? Wie finde ich das für mich beste Tool? Welche Vorüberlegungen sollte ich anstellen, und worauf bei Planung und Start achten?”) eingestiegen.



Wenn ich das richtig gesehen habe, dann waren wir etwa 80 (?) Kolleginnen und Kollegen im Raum, und trotz der späten Platzierung (17.15 Uhr an einem Freitag Abend) hat es mir großen Spaß gemacht, meine Erfahrungen zu teilen und zu diskutieren. Und in der Tat kamen der eine und die andere nach dem Vortrag auf mich zu und meinten, sie müssten das mit dem Bloggen nun einmal vorantreiben. Ich bin gespannt.