Mediabarcamp - das erste “Special Interest” Barcamp in Deutschland?

“Nach dem Barcamp ist vor dem Barcamp” - und so steht der Termin für die nächste (Un-)Konferenz bereits fest: am 18. und 19. August wird zum zweiten Mal ein Barcamp in Köln stattfinden. Martin Hiegl hat zudem die Vorbereitungen zu einem Treffen in Stuttgart angestossen, und auch in München, so scheint es, wird es in diesem Jahr noch eine Veranstaltung geben (falls Sie sich fragen sollten, was ein “Barcamp” ist - exzellente Beschreibungen gibt es hier und hier).

Besonders gespannt bin ich darauf, ob sich zu diesen drei Terminen in 2008 noch das erste “Special Interest” Barcamp in Deutschland gesellen wird. Falk Lüke, Redakteur bei der ZEIT, hat in seinem Blog vor kurzem die Idee eines Mediabarcamps “rund um die Zukunft der alten und neuen Medien im Netzaufgebracht. Inzwischen hat Falk auch ein Wiki für die Planung aufgesetzt: hier kann man sich als Interessent eintragen, und hier geht es zur Diskussion.

Dass Falk Lüke - wohl unabsichtlich - einmal ein “Mediablogcamp“, in einem zweiten Beitrag dann ein “Mediacamp” (ohne “blog” in der Mitte) vorschlägt illustriert meiner Meinung nach das Potential einer (Un-)Konferenz rund um die Medien - schon allein zum Thema Bloggen liesse sich wohl eine spannende (Un-)Konferenz auf die Beine stellen. Nicht nur Thomas Knüwer, Gallionsblogger des Handelsblatts, kritisiert vehement eine “0.0″-Haltung von Teilen der etablierten (alten) Medienmacher und zeigt damit, wie sehr es in der Medienbranche rumort. Sollte es gelingen, auf einem Mediabarcamp tatsächlich Vertreter der Geistesgenerationen 0.0, 1.0 und 2.0 zusammenzubringen, und gleichzeitig auch dann noch die für Barcamps typische, offene und freundliche Atmosphäre zu schaffen, dann wäre eine hochinteressante Konferenz fast garantiert.

Nach dem Barcamp ist vor dem Mediabarcamp” könnte es also bald heißen. Und wo ich schon bei Fußballerweisheiten bin: “Eine Session dauert 90 Minuten.” Ich sag’s doch.

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Leserkommentare zum Beitrag


  1. 1 assbach

    Lach :-) ich finde allerdigs die Sessions müssen deutlich kürzer werden als 90 Minuten.

  2. 2 Henning Krieg

    Da hast Du ja Recht.
    Grundsätzlich. ;-)

  3. 3 Monika Meurer

    Falsch Henning,

    die alte Fußballerweisheit heißt: Eine Session dauert so lange, bis der Schiedsrichter abpfeift - oder so ähnlich… :-))

  4. 4 .dean

    “erste” generell ist relativ. ;) erwähnenswert ist da wohl noch das devhouse cologne vom 21-22 juli in köln http://devcologne.pbwiki.com/ eher “coder” und “rubyrubyruby” lastig aber das interesse scheint vorhanden (aktuell 65 teilnehmer, womit auch schon fast schluss ist).

    lieber gruss nach frankfurt, äh berlin und viel erfolg beim blog startup. schaut ja alles schon sehr gut aus.

  5. 5 Henning Krieg

    @ .dean:
    Erwischt. Auf dem nächsten Barcamp aber bitte deswegen nicht mit einem Wii-Controler nach mir werfen.

    PS: und wenn schon, dann schon “rubyrubyrubyruby”, wenn ich richtig gezählt habe. :-)

  6. 6 Bumi

    Hi,
    nur kurz zur Richtigstellung… dev house is für “Hackers and Thinkers” und wird NICHT rubyrubyrubyruby lastig! ;)

  7. 7 mediabarcamp

    herzlich willkommen zu mediabarcamp.com

  1. 1 Basic Thinking Blog » neue Barcamps: mal nicht Web, sondern Medien
  2. 2 UPLOAD » BarCamp zu alten und neuen Medien geplant
  3. 3 Mediacamp in den Startlöchern at kriegs-recht.de

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