Jugendschutz: Europäische Kommission erreicht Selbstverpflichtung von Social-Network-Betreibern

Die Europäische Kommission hat eine Selbstverpflichtung von 17 führenden Social-Network-Betreibern in Sachen Kinder- und Jugendschutz erreicht. Zum Kreis der Unterzeichner der Verpflichtung gehören beispielsweise MySpace, Facebook und SchülerVZ, daneben – wie der britische Guardian berichtet – auch Bebo, DailyMotion und Habbo Hotel.

Die Vereinbarung sieht laut dpa-Meldung (beispielsweise hier bei netzeitung.de Grundlage einer Meldung) unter anderem vor, dass es auf den entsprechenden Networks künftig einen Button geben soll, mit denen Nutzer anstößige Kontaktversuche oder Cyber-Mobbing per Klick melden können. Profile von Minderjährigen sollen nicht mehr durch Suchmaschinen zu finden sein, Kinder unter 13 Jahren sollen gar nicht mehr zu den Seiten zugelassen werden.

Der Guardian kommentiert, dass einige der nun vorgesehenen Verpflichtungen in vielen Fällen ohnehin bereits umgesetzt worden seien, da sich insbesondere die größeren Netzwerkbetreiber aus Imagegründen schon selbst des Themas des Kinder- und Jugendschutzes angenommen hätten. Aber auch einige große Netzwerkbetreiber werden zumindest an einigen Stellen schrauben müssen: so sehen beispielsweise die AGB von schülerVZ und von Habbo Hotel ein Mindestalter von 12 Jahren vor – was unter dem in der Selbstverpflichtung vorgesehenen Mindestalter von 13 Jahren liegt.

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