IKEA und die Hacker – Update
Gestern hatte ich über das “IKEAhacker-Blog” geschrieben. Ein Blog, auf dem Bau- und Bastelanleitungen für individuelle Anpassungen von IKEA-Möbeln veröffentlicht wurden – das jedoch unter der URL www.ikeahacker.de vom Netz gehen musste, weil IKEA seine Markenrechte verletzt sah. Bemerkenswerterweise hatte IKEA nicht seine Anwälte vorgeschickt, sondern sich “selbst” mit dem Blogbetreiber Thomas Meyer in Verbindung gesetzt.
Heute sammelt das schwedische Möbelhaus offenbar weiter Karmapunkte: nachdem die Geschichte via Robert Basic auch von Markus Trapp aufgegriffen wurde, hat sich IKEA-Pressesprecher Andreas Jantke per Mail mit Trapp in Verbindung gesetzt und IKEAs Standpunkt näher erläutert (siehe Update hier).
Fazit: Sicherlich werden die Meinungen darüber auseinander gehen, ob IKEA hier zu kleinlich mit seiner Marke umgeht oder nicht (ich persönlich habe Verständnis dafür, dass ein Unternehmen seine Marke oder seinen Namen auch in der URL von “freundlichen” Webseiten nicht unbedingt verwendet sehen möchte). Bei alledem ist die unaufgeregte Art und Weise, wie IKEA hier vorgeht, meiner Meinung nach durchaus ein Ausnahmebeispiel – da hat man auch schon ganz anderes gesehen. Mark Scheloske bringt es in einem Kommentar vermutlich recht treffend auf den Punkt.
Frühere Artikel:
Weiterführende Artikel:
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- IKEA und die Hacker – Neues vom Pressesprecher
- Ikeahacker – Radiointerview mit IKEAs Pressesprecher
- IKEA und die Hacker – der Pressesprecher im Kreuzverhör

um 18:31
Ich finde die rasche Reaktion des IKEA-Pressesprechers auch recht positiv. Seinen Mailtext an mich darf ich ja aus Datenschutzgründen nicht veröffentlichen, kann aber bestätigen, dass Ikea sicher auch gute Gründe für seine Einsprüche hatte.
Ich habe trotzdem dem Pressesprecher empfohlen, in den Kommentaren zu reagieren und nicht per E-Mail, weil somit mehr Transparenz hergestellt wird. Und wie bereits bei mir in den Kommentaren erwähnt, habe ich selbstverständlich auch Thomas Meyer, den Autor des Weblogs “IKEA-Hacker”, über mein Posting, die E-Mail von Andreas Jantke und über meinen Kompromissvorschlag informiert und bin schon gespannt auf seine Reaktion.
um 09:59
IKEA versus IKEAhacker…
Je bekannter Blogs von Fans werden, desto eher müssen sie damit rechnen, eine breitere Öffentlichkeit zu erreichen. Manchmal wird den Unternehmen erst dann bewusst, dass es engagierte Kunden gibt, die sich für die Marke auch online einsetzen. Vor ku…