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Haben Blawgs eine Chance in Deutschland? » kriegs-recht.de

Haben Blawgs eine Chance in Deutschland?

Die deutsche „Blawgosphäre“ – also die juristische Bloglandschaft – lässt sich meiner Meinung nach bestens mit dem iPad von Apple vergleichen: Es gibt tolle Ansätze, ein großes Interesse auf Seiten der Leserschaft und viel Potential – aber wohin die Reise geht, das ist (noch immer) nicht wirklich klar. Die juristische Fachwelt steht dem Publizieren im Web (2.0) immer noch zurückhaltend gegenüber. Blawgs werden vor allem zu Marketing-Zwecken eingesetzt – aber auch in dieser Hinsicht ist das Potential noch lange nicht ausgeschöpft, wohl von vielen Juristen noch nicht einmal erkannt.

Das BRAK Magazin, quasi die Hauspostille der deutschen Bundesrechtsanwaltskammer, hat in seiner aktuellen Ausgabe (hier als PDF abrufbar) nun einen Artikel über Blawgs veröffentlicht, der vielen Kolleginnen und Kollegen das Bloggen näher bringen könnte. Auf zwei vollen Seiten unternimmt Dr. Wolf Albin einen Spaziergang durch die „anwaltliche“ Blawgosphäre. Alphablogger Udo Vetter dient – wieder einmal – als Aufhänger, aber auch viele andere bloggende Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte kommen zu Wort. Durchaus lesenswert – für Juristen ebenso wie für Nichtjuristen.

  1. lawstudent sagt:

    Vielleicht würde es ja helfen wenn das rechtliche Klima etwas freundlicher wäre.

  2. […] Haben Blawgs eine Chance in Deutschland? (Off-Topic) […]

  3. Bastian Best sagt:

    Meiner Erfahrung nach zählen Juristen tendenziell nicht zu den „early adoptern“, wenn es um neue Medien wie beispielsweise das Internet geht. Zumal ein freier Informationsaustausch a la Web 2.0 ja nicht unbedingt in Einklang steht zur entgeltlichen Rechtsberatung.

    Das wird sich vielleicht mit der Zeit ändern, wenn die Referendare, Patentanwaltskandidaten, etc. der „Generation Facebook“ langsam Karriere machen. Ich glaube daher, dass es noch eine Weile braucht, bis sich die deutsche Blawgosphäre etabliert.

  4. Als regelmäßiger Leser dieses Blogs will ich hier mal ein großes Lob loswerden: Es sind eben solche Law-Blogs (Blawgs ist ein seltsamer Begriff), die mir etwas Handlungssicherheit bei dem geben was ich mache. Das Internet — und besonders das Social Web — schlägt immer neue Blüten, die natürlich auch rechtlich relevant sind. Nie hätte ich bspw. daran gedacht, dass für ein Twitter-Account ein Impressum sinnvoll sein könnte. Vielleicht steht das Bloggen über rechtliche Inhalte tatsächlich der exklusiven Rechtsberatung gegenüber. Da dieser Blog aber mitnichten eine Rechtsberatung anbieten will, ist das — glaube ich — nicht all zu eng zu sehen. Ich hoffe auf weiter spannende Themen und Kommentare zu aktuellen Entwicklungen rund um das Internet recht und schreibe deutlich GEBT LAW-BLOGS EINE CHANCE IN DEUTSCHLAND

  5. @lawstudent

    Zumindest das Klima unter den bloggenden Kollegen ist eigentlich sehr gut, man steht sich dort im Allgemeinen sehr freundlich und offen gegenüber.

    @Bastian Best

    Grundsätzlich stimme ich Ihnen zu. Allerdings glaube ich nicht, dass sich die „Blawgosphäre“ mit der Zeit zwingend etablieren wird. Es könnte auch gut sein, dass die „Szene“ sich im Wesentlichen weiter durch „kleinere“ persönliche (Hobby-)Blawgs und durch offen als solche erkennbare Marketingveranstaltungen dominiert bleibt.

    @Hannes Jähnert

    Vielen Dank für das Kompliment! :-)

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