Entwicklung der eBay-Nutzerzahlen: Update Q3 / 2007

Im vergangenen Quartal hatte ich mir aus Interesse einmal die Entwicklung der eBay-Nutzerzahlen in den letzten Jahren näher angesehen und die Daten dann grafisch etwas aufbereitet. Aufhorchen lassen hatte mich damals die Meldung Axel Gronen’s auf wortfilter.de, dass knapp zwei Drittel der weltweiten Nutzer inaktiv seien, und nur rund ein Drittel von ihnen in den zurückliegenden zwölf Monaten etwas über eBay ge- oder verkauft hatte.

Am 17. Oktober hat eBay nun die neuen Zahlen für das dritte Quartal dieses Jahres präsentiert – und dabei eine bemerkenswerte Nachricht bekannt gegeben: zum ersten Mal in der Firmengeschichte eBays hat die Zahl der aktiven Nutzer nicht zu-, sondern abgenommen. Waren zum zweiten Quartal 2007 noch weltweit noch 83,3 Millionen aktive Mitglieder bei eBay registriert, so sind es zum dritten Quartal nur noch 83 Millionen gewesen.

Grafisch aufbereitet sieht das Ganze wie folgt aus:

Absolute Mitgliederzahlen eBay weltweit

eBay Nutzerentwicklung bis Q3 / 2007

Schon hier ist zu erkennen, dass die Gesamtzahl der weltweit bei eBay registrierten Nutzer (blaue Linie) bei leichter Abflachung zwar immer noch relativ beständig steigt, die Schere zwischen den Kurven für die aktiven (pinkfarbene Linie) und die inaktiven Nutzer (gelbe Linie) jedoch weiter auseinandergeht.

Absolute Steigerungen der Nutzerzahlen im Vergleich zum Vorquartal

eBay Nutzerzahlen Entwicklung Q 3 / 2007

Hier wird nun deutlich, dass die Entwicklung der Anzahl der aktiven Nutzer bei eBay in Q3 / 2007 erstmals “in die Negativen” gerutscht ist. Den Verlust aktiver Nutzer konnte eBay nicht mehr durch das Gewinnen einer größeren Anzahl neuer Nutzer ausgleichen – obwohl weltweit immer noch rund 7 Millionen neue Mitglieder hinzukamen.

Prozentuale Steigerungen der Nutzerzahlen im Vergleich zum Vorquartal

eBay Nutzerzahlen Q3 / 2007

Die Übersicht über die prozentualen (und nicht absoluten) Veränderungen der Nutzerzahlen illustriert nochmals den Trend, den schon die Grafik zu den absoluten Zuwächsen verdeutlicht.

“The greater picture”

Wie schon im vorhergehenden Artikel deutlich gemacht: diese Zahlen sind, bei aller Deutlichkeit, natürlich nur von begrenzter Aussagekraft. Denn – um dies nochmals zu wiederholen – zum Beispiel

    - lassen sich aus der bloßen Information über die Zahl der registrierten Nutzer nur beschränkte Rückschlüsse ziehen – Faktoren wie die Anzahl der getätigten Ein- und/oder Verkäufe oder die Höhe des getätigten Umsatzes bleiben hier vollkommen außer Betracht; dass aber gerade diesen Daten eine überragende Bedeutung für die Monetarisierung seitens eBay zukommt, ist offensichtlich (hier lohnt sich einmal der Blick in den aktuellen Quartalsbericht eBays);

    - stellt sich die Frage, wie die jeweiligen Zuwächse zustande gekommen sind – auf “organischem” Weg, oder aber auch durch Zukäufe von (internationalen) Mitbewerbern (was sowohl für den Neugewinn, aber auch für die spätere Aktivitätsquote der User von Bedeutung ist bzw. sein kann);

    - dürften die Zahlen für einzelne Märkte wie zum Beispiel Deutschland, Großbritannien oder die USA unter dem Strich mindestens ebenso interessant, eventuell sogar noch aussagekräftiger sein als diese welttweiten Übersichten.

  1. Marco sagt:

    Hm, ich hab mir den verlinkten bericht von ebay mal angeschaut, aber kann man aus dem wirklich herauslesen, welchen Umsatz der durchschnittliche Ebay user macht?

  2. daniel sagt:

    für Verkäufer ist ebay sehr sehr unattraktiv geworden. Muss wohl an der jahrelangen Monopolstellung liegen.
    Wenn ebay sich nicht ändert, ist es daher nur eine Frage der Zeit, bis der gesamte Traffic zu einem günstigeren oder gar kostenlosen wie hood.de übergeht.
    Dort steigt die Anzahl der Autkionen beispielsweise rasant.

  3. hm, habe die daten von hood laenger nicht mehr im einzelnen angesehen (und http://www.asearch.de/trader/i.....mp;a_id=40 gibt nur aufschluss ueber die letzten drei wochen), aber die anzahl der auktionen ist – i (nicht nur meiner) mho – doch wohl eher von untergeordneter bedeutung – sonst haetten hood oder auch auxion sich laengst eine richtige scheibe vom geschaeft abgeschnitten.

  4. Olaf sagt:

    Allein die Kosten für das Einstellen einer Auktion, beginnend bei 1 Euro muß man nur mal die letzten Jahre vergleichen, schon hat man einen weiteren Indikator für das Sinken der Teilnahme, von den Provisionen ganz zu schweigen. Die Mitgliedszahl sinkt nicht wirklich bei ebay, weil das Kündigen von Accounts fast unmöglich ist und absolut schwierig im Prozedere.

  5. Christian sagt:

    Eine echrte Alternative scheint inzwischen Auvito zu werden, da es dort nicht nur keine Angebotsgebühren, jedenfalls keine nennentswerten und keine Provisionen gibt. Die Auktionen werden von Monat zu Monat ebenfalls mehr und auch die Vielfalt läßt sich inzwischen sehen.

  6. Liane sagt:

    Hallo,

    ich möchte jetzt nicht Partei für Ebay ergreifen, ganz im Gegenteil, meine gewerblichen Aktivitäten bei Ebay habe ich auch schon um ein Vielfaches zurückgeschraubt, weil ich im Endeffekt mit allem Drum und Dran 1/3 meines Umsatzes an Ebay abgeben muss und das ist einfach zuviel.

    Was Hood, Auktione24, Auvito und all die anderen Auktionshäuser betrifft, beurteile ich diese weniger nach dem Umfang der angebotenen Auktionen, sondern vielmehr nach den Bewertungen, die Mitglieder vorallem im gewerblichen Bereich erzielen – also nicht mit angebotenen 1-Euro- und letztendlich auch nicht wesentlich teurer verkauften Artikeln.

    Und da sieht das Ganze schon mehr als dürftig aus.

    Ich hab selbst schon interessehalber die bei Ebay gängisten Artikel um mehrere Euros billiger dort eingestellt. Aber außer Arbeit ist nichts dabei rumgekommen. In 4 Wochen nicht 1 Artikel verkauft. Bei Hood sogar noch über 5 Euro für Galeriebilder bezahlt.

    Ich hab’s mehrere Male schon versucht, wenigstens 1 Artikel bei anderen Auktionshäusern zu verkaufen. Aber is nicht. Gekauft wird nur bei Ebay, obwohl teurer angeboten.

    Und genau dieses Dilemma haben mir ja anfangs schon die Bewertungen der meisten anderen Hood-, Auvito- und Auktione24-Verkäufer vorausgesagt.

    Für erfolgreiche Auktionen braucht man eben mind. zwei … 1 Verkäufer und 1 Käufer. Alles andere ist reine Zeitverschwendung … leider!

  7. Olaf sagt:

    Hood und Co können nur erstarken, wenn man auf sie zugreift. Auch wenn es erstmal nichts bringt, immer schon gleichzeitig mit ebay alle anderen Auktionshäuser einsetzen, dann kommen nach und nach auch Verkäufe. Ein Versuch ist kein Versuch. Bei mir kamen die Verkäufe erst nach 3 – 4 Monaten bei Hood. Aber es lohnt, alleine die generierte Werbung reicht schon für einen externen Shop! Bei ebay werden noch weitere Abgänge an Mitgliedern folgen, die Steuererklärungen sind ja noch nicht gemacht ;-)

  8. T.Wehrle sagt:

    Sorry – ich muss da fast allen wiedersprechen.

    Natürlich – es ist eine Sauerei, wie Ebay mittlerweilen seine Verkäufer abzockt. Bedenkt man, dass wir vor 6 Jahren mit 25 Pfennig pro Auktion Startpreis angefangen haben, ist die “Inflation” bei Ebay eine Frechheit.
    Dies ist aber nicht der Hauptgrund, warum wir uns fast vollständig von Ebay zurückgezogen haben. Lag unser Umsatzanteil in 2002 bei 98 % des Umsatzes über Ebay, liegt er heute noch bei knapp 3 % bei fast 200 % Steigerung des Gesamtumsatzes.
    Grund hierfür ist in erster Linie die Hochnäsigkeit des “Kundenservices” denen offenbar immer noch nicht klar ist, dass sie von den “lästigen” Verkäufern leben. Da werden blind irgendwelche Angebote gelöscht, bloss weil irgendjemand meint einen Punkt falsch gesetzt gesehen zu haben, Fragen werden mit dummen Textbausteinen beantwortet die Null und Garnix mit der Anfrage zu tun haben und auf Beschwerden bekommt man die Antwort (Original-Zitat!) “Sie brauchen ja nicht bei Ebay zu verkaufen!”

    Hinweise auf Betrugsaccounts ignoriert Ebay schlichtweg – bei einzelnen Mitglieder löscht Ebay Bewertungen auf Zuruf, bei anderen (so auch bei uns), die Bewertungen von Mitbewerbern (nachweislich über Zweitnamen) bekommen, verweist Ebay auf den Rechtsweg, usw.usw.

    Sorry – wir können da nur sagen – uns interessiert diese Plattform nur noch am Rande – unsere Umsätze tätigen wir auf anderen Wegen.

    Jeder der Kaufmann ist, sollte sich überlegen, ob es Sinn macht, seine ausschliesslichen Handelsaktivitäten ins Internet zu legen – und schon dreimal, eine Plattform zu unterstützen, die das Wort Kundenservice aus dem Wortschatz gestrichen hat!

  9. @Olaf
    Kurze Frage zur Äußerung “Aber es lohnt, alleine die generierte Werbung reicht schon für einen externen Shop!” über den Einsatz von Hood: Moment, also bei Listings auf Hood fanden praktisch keine zufriedenstellenden Verkäufe über Hood selber statt, aber der Werbeeffekt auf Hood hat zu relevanten (kostendeckenden und gewinnbringenden) Umsätzen außerhalb von Hood geführt??

  10. werner sagt:

    hallo und guten tag … ja leider ist es so, das ebay nicht mehr weiss, woher die umsätze kommen, kunden sind halt lästig ! seint die dewise zu sein.
    auch bei mir, sind die kosten gestiegen und die umsätze bei ebay rückläufig.
    aber es ist so, man darf sich nicht nur ein standbein schaffen. ICH HOFFE DAS EBAY BALD WACH WIRD, oder sie sollen einfach den laden dichtmachen …..

    zur zeit habe ich ja steigende umsätze bei anderen anbietern, und das kann mich nur befriedigen

    KUNDEN SIND HALT NICHT LÄSTIG…..
    SIE SIND UNSERE ARBEIT :-)

  11. Garfield sagt:

    Sollen sie den Laden dicht machen!

    Aus der Sicht von Käufern ist eBay schon längst unattraktiv. Professionelle Händler findet man außerhalb genauso und kann dort auch die Preise vergleichen. Wer rein nur bei eBay verkauft, ist meiner Ansicht nach ein Glücksspieler, der sich kein wirklich sicheres Standbein aufbaut – oder ein unseriöser Abzocker. Besonders letztere haben eBay zerstört, eben durch die Möglichkeit, dass Bewertungen oft so einfach gelöscht werden, die vor betrügerischen Praktiken warnen. Bei einem “PowerSeller” was kaufen? Kann man eigentlich nur bringen, wenn man mit seinem Anwalt per du ist.

    Die ursprüngliche Idee der online-Auktionshäuser ist sowieso schon lange passé. Nämlich Privatleuten die Möglichkeit zu geben, untereinander einen Handel zu tätigen, der ansonsten kaum zustande gekommen wäre. Seit vor allem eBay gemerkt hat, dass Händler mit mehreren hundert Artikeln pro Monat richtig Kohle bringen, sind kleine Gelegenheitshändler oder gar Privatverkäufer dort nur noch störender Ballast. Noch lästiger sind höchstens noch die Käufer, weil man die braucht, um die großen Händler zu halten.

    Ganz ehrlich: es wäre ein absoluter Gewinn für das gesamte Internet, wenn eBay verschwinden würde.

  12. Ronir sagt:

    Hallo, ich kann den vorangegangenen kritischen/negativen Äußerungen was ebay betrift nur zustimmen. Der Service ist äußerst mies, die Preise (Einstellpreise/Provision)sind viel zu teuer.

    Ich bewege mich seit 1998 bei ebay und habe schon ab und an mit deren “Service” zu tun gehabt. Bekommen habe ich meist standartisierte Mails, bestehen aus Blockbausteinen. Die Mails wurden nicht unterschrieben – man weiß nie mit wem man kommuniziert. Es beschäftigen sich mit u.U. mit einem Vorfall mehrere Angestellte. Letztendlich ist es überhaupt ne Glückssache von denen mal “Recht” zu bekommen auch wenn man´s tausend mal ist.

    Ebay nützt seine Monopolstellung voll aus, da gehört auch von seiten des Gesetzgebers mal ein Riegel davor geschoben.

  13. Olaf sagt:

    @henning krieg
    hood & Co sind ja kostenlos/kostengünstig. warum dort also nicht handeln. über eine verlinkung aus auktionsangeboten heraus in den eigenen shop werden tatsächlich verkäufe generiert. kaufleute, die solche angebote ignorieren oder nach kurzer zeit des erfolglosen versuchs schon wieder an die seite legen, sind zu kurzsichtig. solange so günstige werbemöglichkeiten angeboten werden, sollte man sie nutzen, auch wenn vermeintlich erst einmal nichts passiert.

  14. @Ronir:
    Zumindest auf der “anderen Seite” werden zusammengehörende Mails über CRM-Systeme ja meist so aufbereitet, dass der jeweilige Agent/Mitarbeiter auch die Vorgeschichte einesehen können sollte, ggf. findet – auch wenn von außen nicht ersichtlich – die Zuordnung zu einem Fallmanager statt (was im Falle eines grundsätzlich schlechten Services dem Kunden natürlich auch nicht weiterhilft).

    In Sachen “Unterschrift”: eine Zeit lang verwendeten die Mitarbeiter zumindest Pseudonyme – heute nicht mehr (lange nicht mehr mit dem Service zu tun gehabt…)?

    @Olaf:
    Wenn das Bewerben des eigenen Shops bei Hood & Co. unter dem Strich etwas bringt und keine Opportunitätskosten verursacht – sprich: die eigenen Ressourcen (in diesem Fall wohl am ehesten die Zeit) nicht anders besser eingesetzt werden kann…

  15. Olaf sagt:

    @henning krieg
    es ist ja nicht nur das bewerben bei hood & Co. das verlinken spielt ja auch für das allgemeine auffinden im netz eine wichtige rolle und so gesehen bringt es was. zeit wird nicht viel investiert, dafür gibt es mittlerweile hervorragende tools. die relevanz anderer auktionshäuser im bereich des suchmaschinenmarketing ist nicht zu unterschätzen. man darf sich nicht nur auf ein auktionshaus verlassen.

  16. wildsurfer41 sagt:

    Leider ist es so, daß die anderen Auktionshäuser wie Hood oder Auvito unter nicht semiprofessionellen Auktionskäufern kaum bekannt sind. So stehen sich dann hauptsächlich Verkäufer in den Auktionen gegenüber. Da kann man das Zeug auch gleich in den Container kloppen, denn welcher Händler zahlt VK Preise, selbst wenn die günstig sind?

    So ist dann die Entwicklung auch wohl so, das es mind. 250 unbrauchbare Auktionsportale gibt, ein paar Nischenanbieter haben noch den Erotik- und Erwachsenenmarkt abgedeckt und einige wenige Marktplätze wie DHD24, oder “Markt” decken den Rest des Onlinehandels ab, während die großen Player wie Neckermann, Amazon, Quelle etc. auch wiederum quasi Monopolstrukturen im eCommerce gebildet haben, weil sie einfach mit Millionenetats um sich schmeißen können und so regiert im eCommerce Einfalt statt der Vielfalt.

    Spaß macht das Ganze schon lange nicht mehr, insbesondere weil sich die Minihändler aus Blödheit auch noch gegenseitig die Preise kaputt machen, aber merken tun sie´s erst wenn sie in die Insolvenz rauschen und andere mitreißen. Meiner Meinung nach ist das Idee Internet gescheitert, aber keiner traut sich abzuschalten, besser wär´s auf jeden Fall.

    Ciao
    Wolfgang

  17. Kurt Biedermann sagt:

    Halloo
    Ich wundere mich nicht, daß eBayer inaktiv werden.
    eBay tut auch wenig bis garnichts zum Schutz ihrer Mitglieder.
    !!!!!!!!!!!!Abmahnung.
    Der eBay-Händler ist eingeklemmt in einer Seilschaft von Rechtsanwälten Richtern und Gesetztesgebern.
    Zahlen auf jeden Fall. entweder Rechtsanwalt fragen, ob die Formulierung abmahnsicher ist und zahlen oder nicht fragen und selber formulieren und wegen Abmahnung zahlen.
    Das Volk hat die Arschkarte.
    Mit dem Segen des Rechtsstaates.
    Klar das bringt Mehrwertsteuer und Gerichtskosten satt.
    Aber es gefährdet des Rechtsstaat.
    Wenn DAS Recht ist. scheiß ich auf den Rechtsstaat
    Gerade ist Herr Stoiber mit großem Getöse zum obersten Bürokratie-Abbauer erkoren worden und das “Recht” überburokratisiert eine einfache Widerrufsgeschichte auf aufgeblähte 4 Seiten
    Das ist schon eine Krebsgeschwulst.
    Der Kunde liest doch die 4 Seiten garnicht.

    Ebay tut da nichts, solange es läuft.
    Gibt keine Auskunft.
    Wieviele ebayer haben schon aufgegeben.
    Ich habe meinen shop auch schon inaktiv geschaltet und ganze Kategorien gelöscht.
    Ich habe diese Jahr 350Euro umgesetzt und eine Abmahnung von über 600Euro kassiert ( Dr. Th—- Ma– )
    ebay hat doch eine Marktmacht, die könnten doch ein bißchen auf Mißstände hinweisen und Abhilfe einfordern beim Gesetzgeber.

  18. Olaf sagt:

    @Kurt

    Riiiiiiicchhhhtig!

  19. Randolf sagt:

    Bezug nehmend auf die Nutzerzahlen bei ebay kann ich nur sagen, ich kündige. Das ist allerdings äußerst schwer, aber ich möchte den Account auf jeden Fall löschen bei ebay. Leider wird einem das aber sehr schwer gemacht. Aber seit dem die Verkäuferdaten bei einem Kauf nicht mehr an den Käufer übermittelt werden, hat es sich für mich erledigt. Auch wenn die das nun wieder zurücknehmen oder genommen haben, ich bin fertig mit ebay. Mich würde mal interessieren, warum die das unbehelligt machen können, denn da sehe ich den Konflikt: Auktion ist bindender Kaufvertrag. Ich weiß aber nicht, wer der Verkäufer ist? Also doch nicht oder was? Meine Lösung, also für mich: Kündigung.

  20. tben1 sagt:

    Hallo,

    tben1 ist mein Nic bei ebay, amprice, auvito usw.

    Als privater Käufer/Verkäufer achte ich beim Einkauf auf den Preis. Den besten Preis erreiche ich durch die Nutzung von Preissuchmaschinen. Ich nenne hier die preissuchmaschine.de, preisroboter.de und geizhals.at/deutschland. Wer hier sucht, findet 90% der gesamten Neuware billiger als auf ebay!

    Mir persönlich macht es auf ebay keinen Spaß mehr. Komische Aktionen, bei denen man günstiges Einstellen versprochen bekommt und am Ende doch wieder drauf zahlt! Spaßbieter die Kosten verursachen. Das Einzige, was für ebay spricht, ist dass dort Käufer sind, die auch kaufen!

    Meine Verkäufe stelle ich immer erst günstiger auf anderen Auktionshäusern ein. (bei mir vor allem amprice) Auf amprice gibt es ein Forum und wer wie ich von onlineauktionen begeistert ist, findet dort auch Gesprächspartner und Diskussionen. Es ist schon spannend zu sehen, wie sich ein Auktionshaus ohne Fremdwerbung immer weiter verändert und verbssert. Diesen Monat gab es ein neues Design. Jetzt soll im 1. Quartal “BesteAuktion.de” übernommen werden.

    Aber auch hier habe ich mich in diesem Jahr mit dem Verkauf sehr schwer getan. Es dauert einfach seine 20 positiven Bewertungen, bis man von Käufern akzeptiert wird. Das war auf ebay so, das ist bei anderen allen auch so!

    Bei hood, azubo und auvito stören mich die vielen google links. Jeder Link führt von meinem Angebot auf diesen Plattformen weg! Ich will doch, dass die Leute auf meiner Seite verweilen! Es ist so, als würdet Ihr in eurem shop Kunden empfangen und Ihnen als erstes den Hinterausgang zeigen! So lässt sich nichts verkaufen.

  21. @tben1:

    Danke für den ausführlichen Erfahrungsbericht.

  22. Alica sagt:

    Ich gehöre auch zu den ehemaligen Verkäufern von Ebay mit über 700 Verkäufen. Ich fing 1999 mit dem Handel bei Ebay an, und habe die Entwicklung live miterleben dürfen. Ich habe mittlerweile, mein privat Konto sowie mein Geschäftskonto vor 4 Monaten auf Eis gelegt, und habe Ebay sowie PayPal komplett den Rücken gekehrt. Die Kosten für Einstell Gebühren sowie Provisionen von Ebay sind in dem Zeitraum explosionsartige angestiegen. Die Shop Gebühren sind sogar im 10.000%igem Bereich gestiegen. Als ich Anfing mit dem Shop bei Ebay, konnte man dort Artikel für 1 Cent für 30 Tage einstellen, Highlights wie Fettschrift etc. waren umsonst. Die monatliche Grundgebühr der Shops hat sich verdoppelt. Die Einstellgebühren sind von 1 Cent auf 19 Cent gestiegen. Macht eine Erhöhung von 1800% alleine für das nackte Einstellen eines Shopartikels.

    Nehmen wir ein Beispiel.

    Ich habe vor der Erhöhung einen Artikel eingestellt der als Beispiel 125 Euro kostet. Als Higlight, in Fettschrift, Galeriebild, mit Untertitel, Angebot mit nicht öffentlicher Bieter-/Käuferliste und das ganze habe ich sanft mit einem Rahmen abgerundet.

    Für das Einstellen dieses Artikels zahlte ich vor Erhöhung 1 Cent.

    Jetzt zahle ich für das selbe Angebot wie oben beschrieben:

    Startpreis: 125,00 Euro, Gebühr: 19 Cent
    Highlight: 15 Cent
    Fettschrift: 10 Cent
    Galeriebild: 5 Cent
    Untertitel: 5 Cent
    Angebot mit nicht öffentlicher Bieter-/Käuferliste: 39 Cent
    Rahmen: 15 Cent

    Das ganze kostete mich nach der Erhöhung sage und schreibe 1,08 Euro anstatt 1 Cent. Das macht eine Erhöhung von 10.700%, das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen!!!

    Das ist einfach nur noch Wucher und gehört bestraft ;-)))

    So jetzt gehe ich noch weiter, denn auch die Verkaufsprovision wurde zum gleichen Zeitpunkt angehoben, die vor der Erhöhung bei etwa 4% lag, ist jetzt für o.g. Artikel auf “EUR 7,50 plus 4,0 % des Verkaufspreises” gestiegen.

    Also wenn ich mein Beispiel Artikel vor der Erhöhung verkauft bekommen habe, zahlte ich eine VK-Provision in Höhe von 5 Euro, heute zahle ich dafür:
    7,50 Euro (4%)also 5 Euro = 12,50 Euro

    Fazit:
    Kosten vor der Erhöhung (Einstell & VK-Provision): 5,01 Euro
    Kosten nach der Erhöhung (Einstell & VK-Provision): 13,58 Euro

    Ebay hat mich als Verkäufer und Käufer für immer verloren. Ich unterstütze kein Unternehmen mehr das von Gier getrieben wird.

    Ich bin auf Hood.de und Auvito etc. umgestiegen, und kann das jedem nur ans Herz legen. Sicher sind diese Auktionshäuser nicht so bekannt wie Ebay, jedoch wenn wir alle mithelfen steckt großes Potential in diesen Portalen. Ich selber habe in den letzten 3 Monaten über Hood & Auvito 40 Artikel verkauft. Es dauert halt etwas länger bis man etwas verkauft, aber man sollte nicht aufgeben. Ich verkaufe nicht nur dort sondern kaufe auch dort was ich brauche, und ich habe dort schon viele echte Schnäppchen gemacht.

  23. [...] ist in schwieriges Fahrwasser geraten – die Zahl der aktiven User ist rückläufig, Wettbewerber scheinen den Aufsprung auf den “Web 2.0 Zug” zu schaffen während man [...]

  24. Th. Hoffmann sagt:

    Ich kann eigentlich (fast) jedem Kommentar nur zustimmen. Wir haben bis Anfang November 2007 noch bei eBay verkauft. Dann kam mal wieder eine Abmahnung, weil in der Widerrufsbelehrung ein Wort gefehlt hat und nun ist Schluß. Unsere Gewinne haben wir dann an eBay, Paypal und Anwälte in Form von Gebühren gezahlt :-( Mit anderen Worten hatten wir in diesem Jahr keine lange Weile und nebenbei andere Bankkonten gefüllt, besonders das von eBay und Paypal.

    Ich denke, dass viele Verkäufer von eBay abhängig sind und nur ein Standbein haben. Wir haben auch dazu gezählt und uns vor einiger Zeit bei amprice und auvito angemeldet. Wie bereits in einem Kommentar erwähnt, ist aller Anfang schwer, so wie es bei eBay mit null bzw. wenigen Bewertungen auch war. Aber wer jetzt von eBay zu Alternativen wechselt, wird früher oder später auch dort erfolgreich sein und kann auf eBay verzichten. Die potentiellen Käufer werden folgen. Die eingesparten Gebühren kann man dann in sinnvolle Werbung einsetzen. In jedem Fall ist auch ein eigener Onlineshop zu empfehlen, wie es unsere Erfahrung zeigte.

    In diesem Sinne schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2008.

  25. Tom sagt:

    Hallo,

    dieser Bericht liegt zwar schon 1 Jahr zurück…………. Aber es stimmt.
    Auch ich bin seit HEUTE ( Gott sei Dank ) ein Freie Ebayer… Ebay für mich never more.
    Da geh ich zu hood.de oder amprice.de da ist auch noch GUTER Service . LG Tom

  26. nocheiner sagt:

    Hallo,
    und noch ein Jahr später wirds ja immer besser.
    Bin seit 10 Jahren privater Käufer und Verkäufer. Jetzt wollte ich nach einiger Zweit mal wieder was verkaufe und muss feststellen, dass man als Privatverkäufer insgesamt mal rund 10 % des Erlöses abtreten darf. Da will ich nur noch weg, aber wohin?? Unzählige Anzeigenseiten, mal ein paar ausprobiert, nix passiert, ausser ein wenig spam. Auktioshäuser ansgeschaut, nix, alles endlose Auflistungen von “Sofortkauf-Artikeln” bzw. null, null und nochmals null Gebote. Was dort kaufen??? Habe mal gesucht, aber ich suche quasi TRÖDEL, nicht irgendwelche toll angepriesene Neuware.
    In Zukunft werde ich wohl mehr den althergebrachten Methoden nachgehen, über Aushänge, Stadtillustrierte, Tageszeitungen.
    Schade das diese Möglichkeit des Handelns im Internet sich nicht mehr weiterentwickelt.
    Beste Wünsche

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