Archive for the 'Selbstreferentielles' Category

Der Bahnstreik auf Twitter

Nicht zuletzt weil die Herren Schell und Mehdorn auch mir die Reiseplanung für die nächsten Tage nicht gerade vereinfachen weise ich gerne darauf hin: auf Twitter wird über den Bahnstreik - getwittert. Unter www.twitter.com/bahnstreik gibt es einen offenen Account für all diejenigen, die über den Ausstand berichten wollen:

    “Offener Twitter-Account: schreibt alle eure aktuellen Hinweise zum Bahnstreik hier rein! Neuigkeiten, bestreikte Strecken etc.” (Quelle).

Klingt ein wenig nach Selbsterfahrungsgruppe (oder besser Selbsterlebnisgruppe…), könnte in den nächsten Tagen aber wohl auch ganz interessant werden.

O Canada

Zurück von der anderen Seite des großen Teiches kann ich nur sagen: O Canada.

Natürlich gab es dort, wie könnte es anders sein, auch Einblicke in das kanadische Rechtssystem (um Mißverständnissen vorzubeugen: nein, trotz Tempolimits von 100 km/h auf den Highways habe ich kein Ticket bekommen).

Dabei auch ganz nett:


Bad Karma

Mal eine andere Art der Prävention mittels Abschreckung durch Strafe

Aus gegebenem Anlass

Warum es hier momentan etwas ruhiger ist:

Kanada

Freundliche Briefe, die man trotzdem lieber nicht bekommt

Wenn man von seinem Mobilfunk-Provider einen Brief bekommt, der wie folgt beginnt:

    Sehr geehrter Herr Krieg,

    Sie gehören deutschlandweit zu unseren besten Kunden (…)

dann scheint es an der Zeit, sich nach einem neuen Tarif umzusehen. *Sigh*. Aber vielen Dank an 02 für die Erinnerung…

Czy potrzebne sa regulacje karno-prawne?

Manchmal verstehe ich mich selbst nicht - zum Beispiel, wenn ich Dinge sage wie “Czy potrzebne sa regulacje karno-prawne?

Bisher hat mein Polnisch eigentlich nur für ein “Gendobre, prosche dwa piwo” gereicht (gesprochen, geschrieben wird das sicherlich nochmal ganz anders). Und auf einmal lese ich, dass ich auf www.money.pl zum Thema “Second Life & Law” zitiert werde, nämlich hier. Ist hier jemand des Polnischen mächtig und zudem so nett, mich mit einer kurzen Übersetzung zu beglücken?

Das Tempo, Tesa, Tipp-Ex des Internets

Einem Freund, der gerade ein eigenes Blog aufsetzt, habe ich die Blog-Suchmaschine Technorati erklärt:

    Und mit Technorati kannst Du gezielt in Blogs googeln.

Ah, jetzt, ja. Dabei wußte ich es doch ohnehin besser.

London leben

Auf dem Weg zum Flughafen erzählt mir der Taxifahrer stolz davon, dass ER es geschafft habe, “in dieser Bahnsache” neulich eine Einstweilige Verfügung pünktlich noch vor neun Uhr bei der Gewerkschaft zuzustellen und so den Streik zu stoppen - mit angespannter Anwältin und entspanntem Gerichtsvollzieher an Bord. Pendler dieses Bundeslandes, dankt dem unbekannten Taxifahrer - nicht immer hat es so geklappt.

Am Flughafen taucht beim Einchecken auf einmal ein hektischer Mann neben mir am Schalter auf, er müsse jetzt schnell ein Ticket kaufen, wo er das denn machen könne. “Wohin?” fragt die Dame von der Lufthansa, “Egal!” bellt der Mann. Irgendwie war ich nicht böse, ihn nicht an Bord ausgerechnet meiner Maschine zu sehen.

Sondern statt dessen der (nicht dem!) vermutlich einzigen Reisenden zu begegnen, die auch die aktuelle WIRED-Ausgabe dabei hatte. What a geek (zumal sie ausgerechnet von der Geschichte über die Transformers hin und weg war).

Danach - drei Tage London. Und der eigentliche Auslöser dieses Postings. London ist eine phantastische Stadt, vielfältig, zerrissen, spannend und was nicht noch alles - genau wie die Menschen, die dort leben. Seitdem ich selbst ein Jahr dort gelebt habe bin ich ein wenig verliebt in diese Stadt (und freue mich deshalb natürlich darüber, dass das “Stammhaus” unserer Kanzlei in London ist).

Beeindruckend, immer wieder. Und was ich in dem Zusammenhang ebenfalls beeindruckend finde - und deshalb ausdrücklich empfehlen möchte - ist Konstantin Binders Blog “London Leben“. Konstantin Binder (den ich nicht persönlich kenne) ist ein Deutscher, der in der britischen Hauptstadt lebt, sie vermutlich liebt und wunderschöne, interessante und aufschlußreiche Anekdoten über sie schreibt. Häufig mit einem genauen Blick auch darauf, was die Engländer und die Deutschen unterscheidet. Nicht ohne Distanz, aber auch mit viel Nähe. Lesenswert.

Lebenszeichen

Da einige Fragen eingegangen sind eine kurze Notiz: nein, weder habe ich die Lust am Bloggen, noch ein paar Finger oder gar eine Hand verloren. Nur die Zeit ist im Moment etwas knapp - daher die kurze (hoffentlich bald beendete) Funkstille hier.