Sowohl die Kommunikation & Recht (kurz “K&R”), als auch der Kicker gehören zu den mir liebsten Fachzeitschriften. “Holla”, dachte ich mir da, als die aktuelle Ausgabe der K&R auf meinem Schreibtisch lag, “endlich die lang ersehnte Doppelausgabe?”

Am Ende war es dann leider doch nur eine Anzeigenschaltung für den Kicker (!) auf der hinteren Umschlagseite der K&R. Torsten, mission not accomplished yet! Obwohl der Coolnessfaktor natürlich schon verflixt hoch ist.
Robin Wauters hat auf Techcrunch eine Idee umgesetzt, die mir bereits länger im Kopf herumging: die Visualisierung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen in Form von “Wortclouds”. Wauters hat dafür die AGB von Facebook, Yahoo, Digg, Google, Twitter, MySpace und Youtube mit dem Cloud-Generator von Wordle bearbeitet - und herausgekommen sind überraschen ästhetische Ergebnisse.
Was liegt näher, als auch aus den AGB deutscher Web 2.0 Plattformen einmal Wortclouds zu erstellen? Richtig, nichts. Here we go:
Mister Wong (AGB):

Xing (AGB):

studiVZ (AGB):

Wer-kennt-wen (AGB):

Spreadshirt (AGB):

Yigg (AGB):

Robin Wauters schreibt auf Techcrunch zu seiner Visualisierung von AGB in Cloudform übrigens: “Pointless? Very. Cool? Definitely.” Ganz so “pointless” erscheint mir diese Form der Visualisierung aber übrigens gar nicht einmal. Denn Nutzerfreundlichkeit von Onlinediensten setzt auch durch Nutzer gut verständliche AGB voraus. Und Wortclouds können durchaus dabei helfen, AGB auf die massenhafte Verwendung von eher formaljuristischen Begriffen zu überprüfen - was ein Indiz (aber nicht unbedingt ein Beleg) dafür sein kann, dass die AGB von “juristische Laien” schlechter verstanden werden können.
Aus gegebenen Anlässen:

Dem ist kaum etwas hinzuzufügen (außer, dass David Mills “Courtoons” - von ihm stammt die Karrikatur - durchaus ein Feed-Abonnement wert sind).
Kaum neigen sich die Festtage ihrem Ende zu, schon berichtet heise.de Schockierendes:
“Nicht selten finden Weihnachtsgeschenke unmittelbar nach den Festtagen ihren Weg ins Internet: Nach Angaben des Branchenverbandes Bitkom in Berlin verkauft jeder zehnte Deutsche Weihnachtsgeschenke, an denen er keinen Gefallen gefunden hat, online” (Quelle).
Aber wenn schon, denn schon bitte mit Stil - im Weihnachtsgeschenkeroulette. Und das geht so: Geschenk NICHT öffnen, sondern in der (Geschenk!)Verpackung fotografieren - und dann (immer noch ungeöffnet) in einer Online-Auktion anbieten.
Und so sieht das Ganze dann aus (Quelle):

Sag’ noch mal einer, dass es bei Online-Auktionen keine Spannung mehr gäbe…
(Und nur zur Klarstellung: Nein, ich nehme am Weihnachtsgeschenkeroulette nicht als Croupier teil - es gab keine Mismatches zu beklagen…)
In so manchem Urteil tauchen mitunter besondere Namen auf - das ist beim Atze-Fall mit Sicherheit nicht zum ersten Mal so gewesen. In Sizilien ist ein Verfahren nun allerdings etwas aus dem Ruder gelaufen: dort wurden Donald Duck, Micky Maus, Daisy und Tweety als Zeugen vorgeladen.
Passiert ist das Ganze in einem Verfahren wegen Produktfälschung - natürlich der von Disney-Produkten. Anstelle nur Firmenangestellte Disneys als Zeugen zu benennen, führten die Mitarbeiter des Gerichts auch die Namen der Cartoonfiguren auf, die auf den Produktfälschungen unerlaubt verwendet wurden. Klägeranwältin Cristina Ravelli sieht’s gelassen: “Let’s hope the characters will not be prosecuted for failing to appear.”
Alles Quak.
(Bericht hier, noch mehr besondere Namen hier)
Ceci n’est pas un tag:

Oh, behave.
Mais, ceci n’est pas un tag, aussi non plus:

Der Berliner Berufskollege scheint nicht nur zu bloggen, sondern auch - wir mir jetzt aufgefallen ist - einen Führerschein zu haben:
Dabei findet sich unter seinen (recht zahlreichen) Blogs…
…selbst eines speziell zu der abgebildeten Wanne.
“Browser. Was sind’n jetzt nochmal Browser?“
(Bundesjustizministerin Brigitte Zypries im Juni 2007, nachdem ARD-Kinderreporter sie aufforderten, “doch mal ein paar verschiedene Browser” zu nennen.)
Die von mir geschätzte medienlese.com hat “die besten 50 Zitate übers Internet” zusammengestellt. Mit Top-Listen ist das ja immer so eine Sache - aber diese ist durchaus lesenswert (klick hier).