Archive for the 'Barcamp' Category

BarCamps in DE, CH, AU - die anstehenden Termine

BarCamps etablieren sich zunehmend als neues und attraktives Veranstaltungs- und Konferenzformat auch in Deutschland (sollte Sie sich fragen, was BarCamps eigentlich sind, dann finden Sie im Blog von Franz Patzig eine exzellente Erklärung). Wegen des Charakters als “Un-Konferenzen” und der dezentralen Organisation kann es ein wenig schwierig fallen, den Überblick über die anstehenden Termine zu behalten. Zwar gibt es mit www.barcamp.org ein internationales Veranstaltungsverzeichnis auf Wiki-Basis. Allerdings sind dort nicht alle (angedachten) Termine eingetragen.


BarCamp logos in the mix

Hier daher einmal ein chronologischer Überblick über die derzeit bekannten, anstehenden Termine für den deutschsprachigen Raum - jeweils mit kurzen Beschreibungen, Hintergrundinformationen und Verweisen auf weiterführende Quellen:

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BarCamp Cologne - mein Lieblingszitat

Barcamp Köln, auf der Eröffnungsparty:

    “Ich habe meine Mutter jetzt auf Linux migriert.”

Irgendwie scheinen Mütter ein nicht zu unterschätzendes Thema auf BarCamps zu sein.

Barcamp Cologne 2: Vorfreude

An diesem Wochenende findet das nächste BarCamp in Deutschland statt, dabei bereits zum zweiten Mal in Köln (Für diejenigen, für die der Begriff des “BarCamps” neu ist: es handelt sich um eine faszinierende Veranstaltungsform, bei der es idealiter keine Zuschauer, sondern nur Teilnehmer gibt - das heißt, jeder Besucher bringt sich selbst auch in die Veranstaltung ein. Eine ausführliche Beschreibung des Ganzen findet sich bei Franz Patzig).

BarCampCologne2

Ich freue mich, dass dieses Mal mit Thomas Schwenke ein zweiter Rechtsanwalt bei der Veranstaltung dabei sein wird. Die totale Dominanz der Juristen dürfte also auch bei den BarCamps nicht mehr weit sein. ;-) Aber ernsthaft: vor der großen Bedeutung, die “das Recht” in Deutschland offenbar momentan für jedwedes Projekt im Netz gewinnt, erweitert dies hoffentlich unsere Möglichkeiten, Rechtsthemen auch beim BarCamp in interessanter Weise anzusprechen.

Als eigene Session werde ich in Köln eine Veranstaltung zum Thema “Second Life & Law” anbieten. Durchaus unabhängig vom Medienhype um Second Life habe ich mich im vergangenen Jahr intensiver mit dem Thema “Metaversen und Recht” beschäftigt, unter anderem haben wir mit meiner Kanzlei “Bird & Bird”1 zwei gut besuchte Seminare zum Thema veranstaltet. Auf dem BarCamp in Köln möchte ich gerne einmal die Rechtsgrundlagen dieser virtuellen Welten beleuchten und darüber sprechen, ob die denn so anders sind als die des “Real Life” oder die des sonstigen Netzes:

    “Wie steht es um das Recht in Metaversen? Früher der Wilde Westen, heute die Wilden Welten? Welches Recht gilt inworld - das “ganz normale” Recht (wenn ja, welches?), das “Linden-Recht”, oder einfach das Recht des Stärkeren? Und können Metaversen zu einer weiteren Evolution des Rechts führen - brauchen wir eine Evolution des Rechts?” (Aus der Vorankündigung im BarCamp-Wiki)

Ich freue mich auf (hoffentlich) für alle Seiten spannende, interessante und aufschlußreiche Gespräche.

  1. Anmerkung: Zum 1. Februar 2010 bin ich in das Kölner Büro der internationalen Kanzlei Osborne Clarke gewechselt und nicht mehr für Bird & Bird tätig. []

Mediacamp Hamburg: alle Details & Anmeldung

Nachdem bislang nur der Termin für das MediaCamp “rund um die Zukunft der alten und neuen Medien im Netz”, nicht aber die näheren Einzelheiten öffentlich bekannt waren, ist die Katze nun endlich ganz aus dem Sack: das MediaCamp wird auf dem am 8. September in Hamburg stattfindenden “jonet-Tag” aufsetzen, einer Veranstaltung des Journalisten-Netzwerks “jonet“.

Aus der Ankündigung:

“Alle zwei Jahre treffen sich Mitglieder und Nicht-Mitglieder des jonet, um miteinander zu diskutieren und sich über neue Entwicklungen im Journalismus auszutauschen. Die beiden letzten Jonet-Tage waren wie klassische Konferenzen organisiert. In diesem Jahr wollen wir den Jonet-Tag ein wenig anders gestalten, nämlich in Form eines Barcamps. Weil parallel die Idee eines Media(Bar)Camps aufkam, haben wir uns einfach zusammengetan. Die Grundidee: Jeder kann mitmachen und einen Workshop organisieren, der sich mit der Zukunft alter und neuer Medien befasst. Alle Teilnehmer entscheiden dann, welche Workshops wirklich stattfinden” (Quelle).

Im Vergleich zu den bisherigen BarCamps wird es deutliche Veränderungen des Konzepts geben:

Falk Lüke, der die Idee des MediaCamps aufgebracht und vorangetrieben hat, äußert sich im Interview mit Daniel Fiene zu den Veränderungen.

Ich bin gespannt, ob das BarCamp-Konzept auch in dieser Form aufgehen wird. Sehr positiv finde ich, dass anscheinend eine Lösung gefunden werden konnte, um tatsächlich alte und neue Medien - respektive die Menschen dahinter - zusammen zu bringen (allerdings ist mir die Mitgliederstruktur von jonet nicht bekannt). Der moderate Teilnehmerbetrag, der für Studierende etc. auch noch einmal etwas niedriger liegt, ist in meinen Augen kein Manko.

Auffallend ist allerdings die Sessionstruktur: die Beschränkung auf insgesamt maximal 15 Sessions wird wohl kaum kleinere Workshops zulassen, die sich auch mit (deutlicheren) Spartenthemen beschäftigen. Und (potentiell) längeren Sessions gegenüber bin ich selbst ja nicht abgeneigt - die grundsätzliche Ausdehnung auf jeweils 1 1/2 Stunden könnte jedoch dazu führen, dass die auf BarCamps in den Sessions herrschende, konzentrierte Atmosphäre verwässert wird. Gespannt (aber nicht notwendigerweise skeptisch) bin ich auch darauf, ob sich auf einem unter dem Strich letztlich “gut halbtägigen MediaCamp” die sehr offene Atmosphäre eines BarCamps schaffen lässt, oder ob sich diese erst bei längeren Veranstaltungen einstellt.

Aber es gilt: hinterher ist man immer schlauer. Und von vornherein quengeln sollte man meiner Meinung nach erst recht nicht.

Meine Zahl des Tages: 225

225 ist meine Zahl des Tages. Weil es die Organisatoren des BarCamps Köln Franz Patzig, Sascha Assbach und Nicole Ebber geschafft haben, das Kontingent verfügbarer Plätze auf eben diese (An)Zahl hochzuschrauben.

Chapeau.

Mehr Informationen bei Franz Patzig

(der auf meinen Vorschlag, die Anzahl der Plätze auf - mir von der reinen Zahl her noch sympathischere - 227 hochzusetzen allerdings nicht eingehen wollte…)

Termin für das MediaCamp steht fest: 8. September in Hamburg

Der Termin für das schon länger angekündigte MediaCamp steht nun fest: am 8. September wird die (Un)-Konferenz “rund um die Zukunft der alten und neuen Medien im Netz” in Hamburg stattfinden.

Im Vergleich zu den bisherigen BarCamps wird es einige Veränderungen geben. So soll das MediaCamp nur einen Tag dauern - und nicht, wie bei BarCamps in Deutschland bisher sonst üblich, zwei Tage. Neu ist auch, dass die Teilnehmer einen Kostenbeitrag leisten müssen. Wie hoch dieser am Ende genau sein wird ist noch nicht klar, er wird aber anscheinend maximal 30 Euro betragen.

Weitere Einzelheiten hat Falk Lüke noch nicht bekannt gegeben (auch das Wiki zum MediaCamp steckt weiterhin in den Kinderschuhen). Es wird allerdings aller Voraussicht nach noch einige weitere Neuerungen geben - bei denen ich sehr gespannt bin, ob, und wenn ja, wie sie die Idee der BarCamps bereichern werden.

via Blogruf

Mediacamp in den Startlöchern

Falk Lüke, Redakteur bei der ZEIT, hat in seinem Blog vor einiger Zeit die Idee eines Mediabarcamps “rund um die Zukunft der alten und neuen Medien im Netzaufgebracht. Nach einiger zusaetzlicher “Guerilla-PR” - unter anderem auf dem BarCamp Hamburg - war die Zahl der im Wiki eingetragenen Interessenten schnell auf knapp 60 gestiegen. Dann jedoch tat sich eine Zeit lang nach aussen hin nichts mehr - hinter den Kulissen wurden jedoch offenbar fleissig Gespräche geführt. Resultat: Anfang nächster Woche könnte es zum Paukenschlag kommen.

BarCamp Köln dicht - BarCamp Leipzig vor dem Start?

150 Anmeldungen in knapp 9 Stunden - die Teilnehmerliste für das anstehende BarCamp in Köln ist in Rekordzeit geschlossen worden. Interessenten können sich nun, zumindest fürs Erste, nur noch auf der Nachrückerliste eintragen (wobei mit Sicherheit wohl diskutiert werden wird, ob sich die Kapazitäten noch etwas erweitern lassen).

Thomas Gigold will derweil in Leipzig nicht hinterherstehen und “die Abwesenheit von BarCamps im Osten der Republik” beenden”. Ein Wiki ist eingerichtet, die Diskussion hat begonnen. Gutes Gelingen.