Bloggen & Recht – Vortragsfolien von der re:publica08

Auf der re:publica08 – die sich etwas verallgemeinernd auch als größte Bloggerkonferenz Deutschlands beschreiben liesse – habe ich erneut einen Workshop zum Thema „Bloggen & Recht“ angeboten.

Hier auf dem Blog stelle ich gerne meine Vortragsfolien über die „Do’s und Don’ts beim Bloggen“ zum Download zur Verfügung – ein Klick auf die Grafik öffnet ein PDF-Dokument in einem neuen Fenster.



Bloggen & Recht re:publica08

Wie immer gilt auch bei dieser Präsentation: die bloßen Folien reissen die Thematik eher an, als dass sie – für sich genommen und ohne begleitenden Vortrag – einen umfassenden inhaltlichen Einblick in die Materie geben würden. Aber für Abhilfe ist (hoffentlich) bald gesorgt: in Kürze wird auf diesem Blog nun tatsächlich die Artikelserie zum Thema „Bloggen & Recht“ starten, wer sich darüber informieren will, was dort alles angesprochen wird, der kann sich ja bereits einmal das Inhaltsverzeichnis durchsehen.

  1. […] slides are already online, but Henning is also planning a series of posts specifically about blogging and law. So keep an eye […]

  2. […] Henning: Bloggen & Recht – Vortragsfolien von der re:publica08, in: kriegs-recht.de, […]

  3. coffee, the web and me. » Blog Archive » re:publica 2008: Bloggen & Recht sagt:

    […] letzten Tag war “Bloggen & Recht” von Henning Krieg (”Auch Anwälte können witzig sein!”), der auch unter […]

  4. Malte sagt:

    Vielen Dank für das PDF, fand deinen Vortrag sehr gut (wie auch damals der auf dem Barcamp Köln II)

    Man liest sich und sieht sich hoffentlich mal wieder auf dem einen oder anderen Geek Treffen

    Gruss

  5. Malte sagt:

    grad gemerkt, wenn man ein Kommentar abschickt, dann erscheint folgende Fehlermeldung:

    (…) [bearbeitet, hkr]

  6. @Malte:
    Danke, sowohl für das Feedback, als auch für den Hinweis. Am Problem mit der Datenbank arbeite ich, die Funktionalitäten des Blogs sind davon zum Glück nicht betroffen.

  7. […] habe ich die Gelegenheit genutzt, um den einen oder anderen (und die und den und die und den und den und den und alle, die ich vergessen habe zu erwähnen) Insnetzschreiber zu treffen – und diese […]

  8. Karin Janner sagt:

    Hallo Henning,

    super Vortrag auf der re:publica!
    Du hast das so lebendig gebracht, dass man fast nicht bemerkt hat, dass es dabei um „trockene“ Rechtsthemen ging…

    Danke für die Folien. Bin auch schon gespannt auf die Serie „Bloggen und Recht.“

    Eine Frage hätte ich noch:

    Üblich und weit verbreitet unter Bloggern ist: Ich finde auf einem Blog ein Foto, das mir in einen Beitrag passt, kopiere es, stelle es auf mein Blog und gebe die Quelle an (gefunden bei oder so).
    Darf ich das eigentlich? Ich gebe dabei nicht die Original-Quelle an, sondern die des Blogs, in dem ich das Foto gefunden habe. Und dort wird wieder auf ein anderes Blog verwiesen usw., bis man vielleicht irgendwann bei Flickr landet.
    Müsste ich eigentlich das Foto über alle Blogs zurückverfolgen, um festzustellen, ob das Original-Foto frei zu haben war?
    Wenn nicht: wer ist im Unrecht, wenn er das Foto auf sein Blog stellt? Nur der erste, der es von Flickr holt oder alle weiteren, die es ungeprüft weiter verwenden? (ich nehme an, alle…)
    Und: Wenn ein Blog nicht unter einer Creative Commons Lizenz steht, gilt doch automatisch das Urheberrecht. Darf ich ein Foto dann überhaupt kopieren oder muss ich den Blog-Betreiber dazu fragen?

    Das waren jetzt eigentlich mehrere Fragen… aber alle zum gleichen Thema.
    Würde mich über eine Antwort freuen, möchte mich ja nicht unrechtmäßig verhalten…

    Grüße aus Berlin,
    Karin Janner

  9. Ralph sagt:

    Danke für das zur Verfügung stellen des Vortrages. Da ich mich selbst auch etwas mit der rechtlichen Problematik von Websites beschäftige, interessieren mich solche Vorträge immer wieder.

    Ralph

  10. @Karin

    schön, dass der Vortrag Dir gefallen hat – und vielleicht sind die rechtlichen Themen ja auch an sich gar nicht so trocken…

    Zu den von Dir angesprochenen Punkten (das Ganze hier kurz als Follow Up zum Vortrag, im Übrigen dürfte dann hoffentlich die kommende Serie zum Thema „Bloggen & Recht“ auch viele Antworten geben):

    Grundsätzlich sind, wie ja auch auf der re:publica diskutiert, alle Fotos rechtlich geschützt (da kommt es also auch nicht auf eine besondere „Schöpfungshöhe“ an).

    Ein Kopieren und Veröffentlichen fremder Fotos auf dem eigenen Blog ist also auch dann nicht erlaubt, wenn der (richtige) Fotograf dabei genannt wird. Ausschlaggebend ist, dass das Kopieren und Veröffentlichen erlaubt ist – und da kommt es regelmäßig darauf an, ob der Fotograf die Erlaubnis erteilt hat.

    Müsste ich eigentlich das Foto über alle Blogs zurückverfolgen, um festzustellen, ob das Original-Foto frei zu haben war?

    Siehe oben. ;-)

    Wer ist im Unrecht, wenn er das Foto auf sein Blog stellt? Nur der erste, der es von Flickr holt oder alle weiteren, die es ungeprüft weiter verwenden? (ich nehme an, alle…)

    Bingo.

    Und: Wenn ein Blog nicht unter einer Creative Commons Lizenz steht, gilt doch automatisch das Urheberrecht. Darf ich ein Foto dann überhaupt kopieren oder muss ich den Blog-Betreiber dazu fragen?

    Kurz zum Grundsatz: das Urheberrecht/Urheberrechtsgesetz „gilt immer“. Mit Creative Commons erlaubt ein Urheber die Nutzung eines geschützten Werkes, erteilt also quasi eine „freie Lizenz“. Und wenn er nun Creative Commons NICHT nutzt, dann muss man natürlich grundsätzlich nach einer speziellen Erlaubnis fragen.

  11. Karin Janner sagt:

    Hallo Henning,

    vielen Dank für Deine ausführliche Antwort.

    Tja… dann verhalten sich wohl die meisten Blogger nicht rechtmäßig…

    Denn so läuft`s in der Praxis: Man fängt an zu bloggen. Dazu muss man ja keine Rechtsprüfung ablegen ;-)
    Und dann schaut man halt: wie machen es denn die anderen?

    Also hoffen wir in Rechtsfragen unbedarften Blogger auf Deine Serie!!

    Nette Grüße,
    Karin Janner

  12. Kilroy Blog » Blog Archiv » Einbürgerungstest für die Blogosphäre sagt:

    […] Darf man ungefragt Fotos von Arbeitskollegen veröffentlichen? – Eine Antwort […]

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