BITKOM wirbt für Einsatz von Web 2.0 in der öffentlichen Verwaltung

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. – kurz BITKOM – hat eine überaus lesenswerte Broschüre veröffentlicht, mit der er für den Einsatz des Web 2.0 in der öffentlichen Verwaltung wirbt. Der BITKOM hierzu selbst:

Viele Unternehmen untersuchen derzeit, welche Vorteile ihnen eine Umgestaltung ihrer Webangebote nach Web 2.0 Grundsätzen und die Gründung von sozialen Netzwerken bringen kann. Demgegenüber ist der öffentliche Sektor zurückhaltend und hat allenfalls vorsichtig auf diese Weiterentwicklung des Internet reagiert. Allerdings konnte sich die Politik der Faszination nicht entziehen. Besonders im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf kann man sehen, dass die konsequente Anwendung von Web 2.0 Grundsätzen erhebliches Potenzial für die Neugestaltung der politischen Partizipation aufweist.

Diese Publikation des BITKOM soll die Debatte stimulieren, wie die öffentliche Hand als Gestalter des Internets der nächsten Generation ein neues Profil gewinnen kann. Sie stellt zunächst wesentliche Elemente von Web 2.0 und die wichtigsten und bekanntesten Anwendungen vor. Auf der Basis eines veränderten Kommunikationsverhaltens, das sich besonders in der jungen Generation zeigt, werden anschließend die Vorteile eines umfassenden Einsatzes von Web 2.0 Elementen in der öffentlichen Verwaltung aufgezeigt. Das Papier zeigt aber auch die Hürden auf, mit denen in Deutschland aufgrund gesetzlicher Vorschriften, Rechtsprechung oder Verwaltungspraxis bestehen.

In dem gut 30seitigen Papier beschreibt der BITKOM nicht nur die üblichen (und altbekannten) Verdächtigen wie Blogs und Podcasts, sondern nimmt sich auch wesentlich jüngerer Features und Dienste an wie zum Beispiel Widgets, Social Bookmarks und sogar Twitter. Etliche Case Studies zeigen auf, wo und wie diese Features im öffentlichen Bereich sogar bereits heute eingesetzt werden. Die Broschüre kann hier heruntergeladen werden.

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