Es gibt neue BarCamp-Termine zu vermelden - darunter mehrere Special-Interest-Veranstaltungen, aber auch einige der mittlerweile vermutlich wohlbekannten allgemeinen “Web 2.0″ Treffen.

Aber der Reihe nach:
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Am 12. Juli wird beim “Monetization Camp 2.0” in Berlin darüber diskutiert, wie sich für Web 2.0 Projekte nicht nur ein Geschäftsmodell entwerfen lässt, sondern wie sich Web 2.0 Modelle auch tatsächlich monetarisieren lassen.
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Um TYPO3 geht es am letzten Augustwochenende beim Typo3Camp in München. Die Veranstaltung ist dabei nicht das einzige Camp, das dieses Jahr noch in der bajuwarischen Landeshauptstadt stattfinden wird, denn
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einen neuen Ansatz verfolgt das “BarCamp für Frauen” Ende August in München: “Web 2.0 - nichts für Frauen?” fragen sich die Initiatorinnen ob der geringen Frauendichte auf den üblichen Fachveranstaltungen. Ein Zustand, dem beim “BarCamp für Frauen” - nomen ist omen - abgeholfen werden soll
Daneben stehen weitere “klassische” BarCamps für das zweite Halbjahr 2008 in den Startlöchern. In Stuttgart wird im September zum ersten Mal “gecampt” werden, im Oktober dann in München bereits zum zweiten, und in Berlin sogar schon zum dritten Mal.
Insgesamt ist für dieses Jahr bereits rund ein Dutzend weiterer Veranstaltungen angekündigt. Einen vollständigen Überblick über diese Veranstaltungen gibt es hier.
Heute Abend laden TechCrunch und CrunchGear im Rahmen einer “Tour d’Europe” rund 250 Menschen (und darunter auch mich, worüber ich mich sehr freue) zum “Berlin Meetup” - die Vorankündigung klingt nach einem interessanten Event:
“The event is about getting the German web community together in a nice and relaxed setting in order to connect, put names to faces, and maybe even create partnerships and discuss synergies. Peter Ha will be there from the US to represent TC/ CG, and Mike Butcher will also join to cover the event for TechCrunch UK.”
Dann hoffe ich einmal, dass das, was interessant klingt auch interessant wird - und freue mich auf eine spannende Veranstaltung.
Zusammen mit der Friedrich-Ebert-Stiftung hatte das Hans-Bredow-Institut Ende Ende Mai in Berlin einen internationalen und hochkarätig besetzten Workshop zum Thema „Reales Recht für virtuelle Welten“ veranstaltet. Nun hat das Institut eine überaus bemerkenswerte Dokumentation der Veranstaltung ins Netz gestellt - die meisten der Vorträge und Präsentationen sind jetzt als Audiofile und im Powerpoint- oder PDF-Format frei verfügbar.
Zu diesen Vorträgen gehören:
„Regulierung virtueller Welten“
Prof. Viktor Mayer-Schönberger, Harvard University, USA
(als Audiofile und als Powerpoint-Präsentation)
„Die geeignete Metapher bei der Betrachtung der Regulierung virtueller Welten“
Prof. Bryan Camp, Texas Tech University School of Law, USA
(als Audio- und als PDF-File)
„Beziehung zwischen dem Virtuellem und realem Recht“
Dr. Wolfgang Schulz, Direktor des Hans-Bredow-Instituts, Hamburg
(als Audiofile und als Powerpoint-Präsentation)
„Beispiele für Vernetzung von staatlicher und Selbstregulierung, Beispiel Streitschlichtungsmechanismen“
Prof. Urs Gasser, Universität St. Gallen, Schweiz
(als Audiofile und als Powerpoint-Präsentation)
„Virtuelle Persönlichkeitsrechte“
Dr. Ulf Müller, Institut für Informations- und Medienrecht (ITM), Universität Münster
(als Audiofile und als Powerpoint-Präsentation)
„Grenzen des Spiels – jetzt wird’s Ernst! Eigengesetzlichkeiten in virtuellen Onlinespielen am Beispiel der Einwilligung in Rechtsverletzungen“
Prof. Oliver Castendyk, Erich-Pommer-Institut, Potsdam
(als Audiofile und als Powerpoint-Präsentation)
„Virtuelles Eigentum im deutschen Recht“
Julia Striezel, Universität Bayreuth
(Vortrag als PDF-File)
Alle Links zu den einzelnen Beiträgen finden sich auf dieser Übersichtsseite des Hans-Bredow-Institus.
Vor kurzem habe ich an dieser Stelle eine Übersicht über die derzeit meistabonnierten deutschen Lawblog-Feeds veröffentlicht, und im Nachgang dazu einige Gedanken zu Sinn und Unsinn solcher und ähnlicher “Rankings” festgehalten. Meiner Meinung nach sind Übersichten dieser Art nicht uninteressant - dabei aber weitgehend ungeeignet, um eine umfassende hierarchische Einordnung von Blogs im Allgemeinen oder “Blawgs” im Speziellen vorzunehmen.
Jeder einzelne bei einem solchen Vergleich vermessene Wert - im erwähnten Fall die Zahl der Feed-Abonnenten - ermöglicht nur einen einzelnen Blick auf die betrachteten Blogs. Viele andere Werte hingegen wie beispielsweise die Reichweite der Webseiten oder der “Einfluss” der Autoren lassen sich schon gar nicht verlässlich messen. Und selbst wenn dies möglich wäre, so würde sich dann doch immer noch die Frage stellen, wie diese Werte zueinander gewichtet werden sollten. Sprich: ein aussagekräftiges umfassendes “Ranking” fuer Blawgs kann es meiner Meinung nach schlicht nicht geben.
Bedarf nach einer Vermessung der Blawgosphaere
Die Idee einer “Vermessung der Blawgosphaere” scheint allerdings momentan eine ganze Reihe von Personen zu beschäftigen. Langsam aber sicher nutzen immer mehr Juristen Blogs (übrigens mit zum Teil sehr unterschiedlichen Zielen), und selbst in “DER” juristischen Fachpublikation NJW beschäftigt man sich mit dem Thema.
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